Manchmal muss man gar nicht so weit in die Ferne schweifen, um eine andere Welt zu entdecken. Eigentlich eine doppelte Überraschung, denn mit der Auftaktveranstaltung zur neuen bierkulinarischen Reihe „Braugasthöfe gemeinsam“ stand dieses Bierkulinarium ganz im Zeichen der Braukunst, wie sie in den Reihen der Privaten Braugasthöfe und Hotels gepflegt wird. Und diese Vereinigung ist ja nun eher dafür bekannt, dass sie Brauereien miteinander verbindet, die zumindest in ihrer Philosophie alle einen ganz ähnlichen Ansatz verfolgen.

Drei junge Leute ergriffen beim Grosch die Chance auf weltweite Karriereperspektiven und starteten am 1. August mit ihrer Ausbildung zum Koch, zum Brauer und zur Hotelfachfrau. „Die Welt ist unsere Bühne. Wir sind mittendrin, statt nur dabei“, sagte Grosch-Chefin Kerstin Pilarzyk bei der Begrüßung am Mittwoch zu ihren frisch gebackenen Schützlingen.

Längst ist das Wein-Bier-Kulinarium beim Grosch mehr als nur eine Stippvisite in zwei Genusswelten. Es hat sich gemausert zu einer wahren Bildungsreise, die althergebrachte Weisheiten über den Haufen wirft und auf charmante wie schmackhafte Art neue Gewissheiten schafft. Ein Ereignis, das, kompetent, unterhaltsam und informativ moderiert, zurecht seinen festen Platz  im Reigen kulinarischer Offenbarungen erobert hat.

„Wir freuen uns sehr, dass dieses Haus nun wieder einer sinnvollen Bestimmung übergeben werden kann“, sagte Rödentals zweiter Bürgermeister Thomas Lesch bei der Eröffnung von „Haus Rosenau“ in Unterwohlsbach. Dort, wo die ehemalige Gastwirtschaft Ehrlicher den geselligen Ortsmittelpunkt nahe des herzoglichen Parks bildete, rundet das renovierte Gebäude nun das Angebot des Braugasthofs Grosch ab.

Haus Rosenau in Unterwohlsbach rundet seit kurzem das Grosch-Angebot ab. Es bietet günstige Übernachtungsmöglichkeiten zum Beispiel für Handwerker oder Wanderer, die wenigstens drei Tage am Stück in der Region bleiben.

Ein Abend voller kulinarischer Überraschungen sollte es werden, das erste Bierkulinarium des Jahres, das ganz im Zeichen mexikanischer Braukunst stand. Überhaupt lieben es die beiden Biersommeliers Kerstin und Christof Pilarzyk ja, in Sachen Geschmackserwartungen mit Vorurteilen aufzuräumen und mit trink- wie essbaren Gegenbeweisen für staunende Augen und entzückte Gaumen zu sorgen.

Sonst kommen ja alle zum Grosch, wenn eine große Sause steigen soll. Einmal im Jahr aber dreht das Grosch-Team den Spieß um und geht so richtig feiern. Traditionell findet die große Sause am Tag vor Heiligabend statt, diesmal in heimatlichen Gefilden zunächst bei der Gästeführung in Schloss Rosenau, dicht gefolgt vom feuchtfröhlichen Ausklang im Restaurant Froschgrundsee.

„Das ist ein schöner Beleg für unsere Qualität“, sagte Grosch-Chefin Kerstin Pilarzyk, als sie aus den Händen von Brauring-Geschäftsführer Matthias Hajenski das Brauring-Qualitätssiegel entgegennahm. „Es ist auch zugleich eine besondere Anerkennung für die vielen qualifizierten Mitarbeiter in unserem Betrieb“, betonte sie bei der Preisverleihung.

Bei der dritten Auflage der Gastro-Aktion „Kulinarisches Erbe auf dem Teller“ wurde als eines von zwei oberfränkischen Gasthäusern der Grosch präsentiert. In allen sieben bayerischen Regierungsbezirken offerieren ausgewählte  Traditionsgasthäuser ihren Gästen 3 Wochen lang traditionelle, regionale Speisen nach alten Rezepten.

Normalerweise ist der neue Bock ja die wärmende Antwort auf herbstliche oder gar frühwinterliche Temperaturen. Doch dieses und auch schon das letzte Jahr gibt es keinen Zweifel mehr: Der Bock kümmert sich ums Wetter nicht. Er überzeugt dafür einfach durch seinen sensationellen Geschmack, den man eben nur beim Bockbieranstich und danach in der kalten Jahreszeit erleben kann.

Ein Heimspiel in der Champions League der Bierspezialitäten: Beim Grosch-Bierkulinarium ging es zum Brausilvester im September um einen Vergleich britischer und einheimischer Bierspezialitäten im Zusammenspiel mit Fisch, Fleisch und Gemüsen. Auch gab es eine Premiere: Die Biersommelier-Familie hat kompetenten Nachwuchs bekommen.