Ein Abend voller kulinarischer Überraschungen sollte es werden, das erste Bierkulinarium des Jahres, das ganz im Zeichen mexikanischer Braukunst stand. Überhaupt lieben es die beiden Biersommeliers Kerstin und Christof Pilarzyk ja, in Sachen Geschmackserwartungen mit Vorurteilen aufzuräumen und mit trink- wie essbaren Gegenbeweisen für staunende Augen und entzückte Gaumen zu sorgen.

Sonst kommen ja alle zum Grosch, wenn eine große Sause steigen soll. Einmal im Jahr aber dreht das Grosch-Team den Spieß um und geht so richtig feiern. Traditionell findet die große Sause am Tag vor Heiligabend statt, diesmal in heimatlichen Gefilden zunächst bei der Gästeführung in Schloss Rosenau, dicht gefolgt vom feuchtfröhlichen Ausklang im Restaurant Froschgrundsee.

„Das ist ein schöner Beleg für unsere Qualität“, sagte Grosch-Chefin Kerstin Pilarzyk, als sie aus den Händen von Brauring-Geschäftsführer Matthias Hajenski das Brauring-Qualitätssiegel entgegennahm. „Es ist auch zugleich eine besondere Anerkennung für die vielen qualifizierten Mitarbeiter in unserem Betrieb“, betonte sie bei der Preisverleihung.

Bei der dritten Auflage der Gastro-Aktion „Kulinarisches Erbe auf dem Teller“ wurde als eines von zwei oberfränkischen Gasthäusern der Grosch präsentiert. In allen sieben bayerischen Regierungsbezirken offerieren ausgewählte  Traditionsgasthäuser ihren Gästen 3 Wochen lang traditionelle, regionale Speisen nach alten Rezepten.

Normalerweise ist der neue Bock ja die wärmende Antwort auf herbstliche oder gar frühwinterliche Temperaturen. Doch dieses und auch schon das letzte Jahr gibt es keinen Zweifel mehr: Der Bock kümmert sich ums Wetter nicht. Er überzeugt dafür einfach durch seinen sensationellen Geschmack, den man eben nur beim Bockbieranstich und danach in der kalten Jahreszeit erleben kann.

Ein Heimspiel in der Champions League der Bierspezialitäten: Beim Grosch-Bierkulinarium ging es zum Brausilvester im September um einen Vergleich britischer und einheimischer Bierspezialitäten im Zusammenspiel mit Fisch, Fleisch und Gemüsen. Auch gab es eine Premiere: Die Biersommelier-Familie hat kompetenten Nachwuchs bekommen.

Fünf Auszubildende starten beim Grosch in eine Karriere in Gastronomie und Hotellerie

Fünf junge Leute ergriffen beim Grosch die Chance auf weltweite Karriereperspektiven und starteten am 1. August mit ihrer Ausbildung zur Köchin, zum Koch und zur Hotelfachfrau. „Die Welt ist unsere Bühne. Wir sind mittendrin, statt nur dabei“, sagte Grosch-Chefin Kerstin Pilarzyk bei der Begrüßung am Mittwoch zu ihren frisch gebackenen Schützlingen.

Bei fast 30 Grad und strahlendem Sonnenschein fanden zahlreiche Gäste den Weg zu unserem traditionellen Bierfest auf dem Gelände des Grosch-Bierlagers und ließen sich frisch gezapfte Grosch-Biere, Bratwürste, Steaks und leckere Schoppen des Weinguts Dr. Heigel schmecken.

Spätestens seit es die Wein-Bierkulinarien beim Grosch gibt, kommt die alte Ordnung ins Wanken. Denn nun lassen die beiden Biersommeliers Kerstin und Christof Pilarzyk keinen Zweifel mehr daran, dass Bier und Wein keine Alternative sind, sondern im Zusammenspiel auf die jeweils ganz eigene Art den kulinarischen Genuss zum aufregenden Ereignis machen.

Wenn es um belgisches Bier geht, geben für Eingeweihte vertraute Fachbegriffe wie Lambic und Gueuze, Sauerbier und Spontanvergärung die Richtung vor. Dabei verstanden es die beiden weitgereisten Biersommeliers Kerstin und Christof Pilarzyk auf ihre ganz eigene Art, den Bierprobierern die feinen Unterschiede zwischen oberfränkischer und belgischer Braukunst nahezubringen.