Zur Henkersmahlzeit ins Bierparadies

362 Tage im Jahr  gibt das Grosch-Team alles, damit jede Feier, jedes Festmahl und jede Sause für die Grosch-Gäste zu einem unvergesslich schönen Erlebnis wird. Doch einmal im Jahr drehen sich die Uhren anders herum, am Tag vor Heiligabend nämlich, wenn das Grosch-Team zum traditionellen Weihnachtsausflug aufbricht.

Diesmal ging es in den Brennpunkt des Bierlandes Oberfranken, in die Stadt, die weltweit als heimliche Hauptstadt des Bieres gehandelt wird: Nach Kulmbach. Vom Weißwurst-Frühstück im Mönchshof-Klosterkeller ging es direkt weiter nach nebenan zum oberfränkischen – Entschuldigung – Bayerischen Brauerei- und Bäckereimuseum, wo eine interessante Brauereiführung zur Geschichte der Braukunst wartete.

Zugegeben, für die Grosch-Brauer und die Fachleute aus Küche und Service war es schon ein wenig wie Eulen nach Athen – oder wie wir Franken sagen – „Holz in den Wald getragen“, sich alles mögliche über Brauvorgang, dessen Geschichte und Zutaten anzuhören. Immerhin wird ja beim Grosch seit 1492 Bier gebraut. Aber es hatte doch seinen besonderen Reiz, die eigene berufliche Leidenschaft aus der Perspektive des Gastes betrachten zu können.

Nach der obligatorischen Bierprobe im Anschluss an die Museumsführung ging es weiter in die Kulmbacher Altstadt, wo der Stadtführer in historischer Henkerstracht allerlei aus der langen Geschichte der Obermain-Metropole preisgab. Standesgemäß endete der Weihnachtsausflug dann beim vorweihnachtlichen Festmal mit Bierverkostung, ehe es mit dem Bus wieder zurück in die wirkliche Hauptstadt des Bieres nach Rödental ging.