Vier Grosch-Azubis starten durch

Vier junge Leute ergriffen beim Grosch die Chance auf weltweite Karriereperspektiven und starteten am 1. August mit ihrer Ausbildung zur Köchin, zum Koch, zum Hotelfachmann und zur Fachkraft im Gastgewerbe.

„Die Welt ist unsere Bühne. Wir sind mittendrin, statt nur dabei“, sagte Grosch-Chefin Kertsin Pilarzyk bei der Begrüßung am Samstag zu ihren frisch gebackenen Schützlingen. Kerstin Pilarzyk hat dabei mehr Erfahrung auf ihrer Seite als so manch anderer in der Hotellerie und Gastronomie. Seit Jahren ist sie Mitglied im Berufsbildungsausschuss und Ausbildungsbotschafterin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bayern), außerdem Vorstandsvorsitzende im regionalen Kreisverband. „Unser Lebensinhalt sind Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen, die bei uns feiern oder tagen, die eine Auszeit vom Alltag genießen oder wichtige Treffen abhalten.“ Das macht, so Kerstin Pilarzyk, die Berufe im Hotel- und Gaststättengewerbe so einzigartig. Viele Talente hätten dabei die Chance, einen Beruf zu leben, der so abwechslungsreich ist wie kaum ein anderer.

Neue Chancen für neue Talente

Der Tourismus boomt, weltweit und auch in Deutschland. Dabei haben im Zeitalter der Globalisierung gerade Tradition, Heimat, Bodenständigkeit und ehrliche Gastfreundschaft wieder Konjunktur. „Gefragt sind familiäre Atmosphäre sowie frische, regionale und saisonale Spezialitäten auf der Speisekarte“, sagt Kerstin Pilarzyk. „Das ist unser Markenzeichen und die Gelegenheit für Nachwuchstalente, jetzt die Chance zu ergreifen.“ Weil junge Leute beim Grosch das Rüstzeug für große, internationale Karrieren bekommen, zieht es von dort immer wieder junge Talente hinaus in die Welt. Und so eröffnen sich neue Chancen für neue Talente.

„Jeder lernt nahe am Gast und profitiert von meinen Tätigkeiten im Verband“, so Kerstin Pilarzyk. Wer sich für eine Ausbildung zum Koch oder zur Köchin entscheidet, braucht handwerkliches Geschick und Kreativität, schnelle Auffassungsgabe und Teamfähigkeit. In drei Jahren lernt man die ansprechende Zubereitung von Mahlzeiten mit moderner, professioneller Küchentechnik. Außerdem geht es um Produktpräsentation und Gästeberatung, um Ernährungsphysiologie und wirtschaftliche Gesichtspunkte. Die Aufstiegschancen sind vielfältig und reichen bis zum Küchendirektor oder –meister. Die Fachkraft im Gastgewerbe lernt in zwei Jahren alles über Servieren, Anrichten, Herrichten von Gasträumen, Gästeempfang und Getränkeausschank. Auch hier gibt es zahlreiche Aufstiegsmöglichkeiten.

Hotelfachleute sind in allen Abteilungen eines Hotelbetriebes tätig. Sie arbeiten am Empfang, in der Reservierung, im Verkauf, im Service, im Wirtschaftsdienst (Etage) oder in der Veranstaltungsabteilung (Bankett). Sie planen und organisieren die wesentlichen Arbeitsabläufe im Hotel. Ausbildungsinhalt sind unter anderem Gästeempfang, Veranstaltungsplanung und –durchführung, außerdem geht es um Gästekorrespondenz, Marketing und Personaleinsatz. Nach dreijähriger Ausbildung haben Hotelfachleute beste Karrierechancen bis hin zum Abteilungsleiter, Hoteldirektor oder selbstständigen Unternehmer.