Schnitzelwochen

Jeder kennt es, fast jeder mag es, und in praktisch allen deutschen Küchen geht es ein und aus. Genau: Das Schnitzel. Traditionell angerichtet mit Pommes Frites und Salat dürfte es einen Bekanntheitsgrad erreichen, von dem Politiker nur träumen können. Und doch ist kaum ein anderes Gericht so verwandlungsfähig und variationsreich wie das Schnitzel. Allein 60 gängige Rezepturen nur für die Panade finden sich bei einem kurzen Blick ins Internet. Seit es im 19. Jahrhundert erstmals in deutschsprachigen Speisekarten auftauchte, inspirierte es immer mehr Köche zu kulinarischen Höhenflügen. Welche Leckereien sich aus einem panierten Schnitzel zaubern lassen, führen wir Ihnen im Juli vor.

Außen knusprig paniert mit einem Mantel aus Fuhrmannskrustenbrot der Bäckerei Reißenweber, innen saftig bestrichen mit würzigem Luthersenf, verbindet das Brauerschnitzel den unverkennbaren Geschmack von Luthertrunk und Fuhrmannstrunk mit allem, was ein gutes Schnitzel braucht. Weil der Grosch ein Braugasthof ist, der auch für seine seit Jahrhunderten handwerklich gebrauten Bierspezialitäten weithin bekannt ist, ist das Brauerschnitzel nicht einfach paniert, sondern hat einen Mantel aus Fuhrmannskrustenbrot, das die Rödentaler Bäckerei Reißenweber unter Verwendung von echtem Fuhrmannstrunk backt. Bevor das Brauerschnitzel paniert wird, erhält es einen Anstrich mit dem würzigen Luthersenf, den der Grosch nach eigener Rezeptur herstellt. Das Ergebnis ist ein saftiges Schnitzel mit einer unvergleichlich knusprigen Panade, die auch danach schmeckt, woraus sie besteht.

Wer das Brauerschnitzel probiert, dem wird schnell klar: Das ist kein Wiener Schnitzel, das ist ein echtes Rödentaler Schnitzel!