Ritterlicher Jahresabschluss für das Grosch-Team

Einmal im Jahr dreht das Grosch-Team den Spieß um und tut es all jenen gleich, die sich eine Auszeit vom Alltag nehmen. Traditionell passiert die große Sause einen Tag vor Heiligabend, wenn die Jahresrallye sich dem Ende zuneigt und die einzigen beiden Feiertage anstehen, an denen der Grosch geschlossen ist.

In diesem Jahr ging es in die nahegelegene, thüringische Glasbläserstadt Lauscha, wo der heute in aller Welt geschätzte gläserne Christbaumschmuck 1597 mit der Gründung einer Glashütte seinen Ursprung nahm. Vorführungen und Selbstversuche in der Glasbläserkunst, 400 Jahre Handwerkstradition und herrliche Natur in einem der schönsten Winter- und Wandergebiete Deutschlands bereitetem dem Grosch-Team einen informativen und unterhaltsamen Reiseauftakt.

Mittelalterlich und urig rustikal ging es am Nachmittag beim Ritteressen im Gasthaus Hofmann (Mittelwasungen) zur Sache. Wehe dem, der die stilecht ritterlich gekleideten Kolleginnen und Kollegen mit dem bürgerlichen Vornamen und nicht standesgemäß mit „Edle“ oder „Edler“ ansprach! Zur Strafe gab es dann nämlich einen Rußfleck als Schandmal ins Gesicht. Und so kam es, dass einige im Laufe des Gelages so viele dunkle Flecke im Gesicht sammelten, dass am Ende fast nur Schornsteinfeger und Aschenputtel am Tisch saßen. Freilich gut gesättigt und köstlich amüsiert. Ein wahrlich gelungener Ausklang eines erfolgreichen Jahres.