Grosch-Brauerteam besuchte Leitmesse BrauBeviale

Wenn es um neue Trends in der Brautechnik geht, kommt man an der BrauBeviale in Nürnberg nicht vorbei. 37.137 Besucher (41 Prozent international) kamen zur in diesem Jahr wichtigsten Investitionsgütermesse für die Getränkewirtschaft. Mit dabei waren Kerstin und Christof Pilarzyk sowie die Brauer vom Grosch. Unter den 1.083 Ausstellern waren Stammgäste und Newcomer, Weltmarktführer und Mittelstand. Sie präsentierten alles rund um die Prozesskette der Getränkewirtschaft: hochwertige Rohstoffe, innovative Technologien, effiziente Logistik und kreative Marketing-Ideen.

„Der Trend zu handwerklich hergestellten Getränken ist ungebrochen und erfährt immer größere Aufmerksamkeit“, so Veranstaltungsleiterin Andrea Kalrait. Aus insgesamt 131 Ländern kamen die Fachbesucher. Rund 87 Prozent bzw. 84 Prozent schätzten die wirtschaftliche Situation gleichbleibend oder sogar mit steigender Tendenz ein, so die Befragungsergebnisse eines unabhängigen Instituts. Die Gäste kamen vor allem aus Deutschland, sowie aus Italien, der Tschechischen Republik, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien und Russland.

Kreative Getränkekultur verlangt förmlich nach unkonventionellem Essen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die erste SFC Street Food Convention erstmals im Rahmen der BrauBeviale stattfand. Über 1.500 Teilnehmer, darunter auch Gäste aus Österreich, der Schweiz, Großbritannien, Italien, Griechenland, Polen und der Slowakei, strömten am 12. und 13. November zu den 45 Ausstellern und dem informativen Fachprogramm in die Frankenhalle des Nürnberger Messezentrums. Hier trafen sich Insider und Einsteiger, um sich über Trends, Geschäftsmodelle für Existenzgründer, Zulieferer, Marktstrategien, Kooperationspartner und Techniken dieser neuen Gastroszene zu informieren und auszutauschen.

Im Jahr 2014 betrug der weltweite Konsum verpackter Getränke fast 912 Mrd. Liter, etwa 18 Mrd. Liter mehr als im Vorjahr. Experten zufolge wird er noch weiter steigen, sie sagen ein jährliches Wachstum von durchschnittlich 3,4 Prozent voraus. Treiber des globalen Anstiegs sind vor allem die Regionen Asien/Pazifik mit China und Japan sowie Naher Osten/Afrika. In Europa ist der Markt noch zweigeteilt: auf der einen Seite die bestens versorgten Industrienationen Westeuropas, auf der anderen Seite Osteuropa, das mit 5,5 Prozent Wachstum bis 2019 noch Potenzial verspricht. Das globale Verhältnis von alkoholfreien und alkoholischen Getränken beträgt nach wie vor etwa 70 zu 30 Prozent (Euromonitor Mai 2015). Mit 106,9 Litern trank jeder Deutsche im vergangenen ein Glas Bier mehr (0,3 Liter) als 2013.