Fränkischer Spargel, frisch zubereitet

Ein wahrhaft königliches Gemüse ist er, ja sogar das „essbare Elfenbein“ wird er genannt: Der Spargel. Die Faszination, die er immer wieder und durch die Jahrhunderte auf viele Feinschmecker aus allen Erdteilen ausübt, ist ungebrochen. Fränkischer Spargel schmeckt wie kein anderes Gemüse, und er ist dabei auch noch gesünder als die meisten Nahrungsmittel: 100 Gramm Spargel haben nur etwa 20 Kalorien, neben der entschlackenden Asparaginsäure enthält fränkischer Spargel Kalium, Phosphor, Kalzium und die Vitamine A, B1, B2, C, E und Folsäure.

Spargel war bereits in der Antike etwas Besonderes. Schon die Griechen haben vor etwa 2500 Jahren Spargel gekannt. Der griechische Name „asparagos” bedeutet “Stiel” oder „junger Trieb”. Ursprünglich als Arzneimittel gedacht, erhitzte der Preis der feinen Stangen seit jeher die Gemüter und veranlasste den römischen Kaiser Diokletian im Jahre 304, per Erlass den Spargelpreis zu regeln. Der Hauptgrund für den heutigen Preis liegt allerdings im aufwendigen, pflege- und arbeitsintensiven Anbau begründet. Spargel wird überwiegend von Hand und unter Kreuzschmerzen geerntet. Viel Geduld ist zudem nötig, bis fränkischer Spargel im dritten Jahr nach der Pflanzung die erste volle Ernte liefert. Wer also frischen heimischen Spargel essen möchte, darf sich diesen Genuss aus gutem Grund etwas wert sein lassen. Doch keine Sorge: Beim Grosch kann man den köstlichen Spargel auch bezahlen!

Beim Braugasthof Grosch wird der Spargel jetzt gebührlich gefeiert. Mit Blick auf den besonderen Geschmack, aber auch auf die besondere Verantwortung für die heimische Region kommen dort jetzt viele leckere Ideen aus der traditionellen und jungen, individuellen Spargelküche, umgesetzt mit frischem heimischen Spargel auf den Tisch. Natürlich gibt es den Spargel natürlich erst einmal traditionell, zum Beispiel das halbe Pfund pur oder mit gekochtem Schinken vom Grill, dazu neue Kartoffeln und Butter oder Sauce Hollandaise. Besonders deftig und würzig macht er sich mit rohem Schinken.

Leicht und pfiffig dagegen kommt der weiße und grüne Spargel mit frischen Bandnudeln in Bärlauch-Spargelschaum geschwenkt, als Empfehlung an die regionale Küche kommt fränkischer Spargel mit Schweineschnitzel, in der Pfanne knusprig gebraten auf den Tisch. Wer sich von ganz neuen Geschmackerlebnissen begeistern lassen möchte, versucht am besten den gebackenen Spargel an leichter Dill-Senfsauce, mit Goldforellenfilet und neuen Kartoffeln. Vorneweg oder für den kleinen Hunger empfiehlt sich das Spargelcremesüppchen mit Spargelstücken und Sahnehaube, außerdem der Spargelsalat von einem halben Pfund Spargel an einer Sauce Vinaigrette mit Schinken und Ei, dazu Butter und Baguette.

Auch wenn der Grosch für seine Bierspezialitäten bekannt ist, so mag es durchaus Kenner geben, die trotz allem zum Spargel lieber einen passenden Weißwein genießen. Der 2012er Rivaner vom Weingut Deppisch in Erlenbach wäre so ein Wein, zugegeben auch nach dem Geschmack der Gastgeber. Das Weingut Deppisch ist für seinen sorgsamen Umgang mit der Natur und das Streben nach bestmöglicher Qualität bekannt. Der Rivaner ist köstlich erfrischend, leicht und jung, das fruchtige Aroma wird von Nuancen tropischer Früchte getragen.

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