Deutsche Welle filmt beim Grosch

Zum 500-jährigen Jubiläum ist das Bayerische Reinheitsgebot von 1516 nicht nur sprichwörtlich in aller Munde und sorgt weltweit für erhebliches Medieninteresse. Auch die Deutsche Welle, staatlicher Auslandsrundfunk der Bundesrepublik Deutschland, widmet sich ausführlich dem Ursprung deutscher Biertradition und schickte ein Filmteam zum Grosch.

Immerhin ist es die Aufgabe der Deutschen Welle, Deutschland „als europäisch gewachsene Kulturnation und freiheitlich verfassten demokratischen Rechtsstaat verständlich zu machen – und insgesamt das Verständnis und den Austausch der Kulturen und Völker fördern.“ So steht es im Gesetz, und so bekommt auch die Pflege einer der bedeutsamsten kulturellen Traditionen in Deutschland ihren Platz im Sendeprogramm von DW-TV.

Es kommt nicht von ungefähr, dass die Aufmerksamkeit des Berliner Filmteams ausgerechnet auf den Grosch fiel. Immerhin wird hier seit über 500 Jahren Bier gebraut, handwerklich und mit Rezepturen, wie sie zum Teil schon zu Zeiten Martin Luthers angewandt wurden. Weil die Uhr sich weiterdreht, ging es beim Dreh aber auch um bierige Gastlichkeit im Jahr 2016 und dabei zum Beispiel um das Bierstacheln, das Biersommelier Christof Pilarzyk den Journalisten und dem Auditorium im voll besetzten historischen Gastraum vorführte.