Das große Bierfest: Krönender Abschluss unserer Biertage

Mit unserem großen Bierfest, das in diesem Jahr schon beinahe einem Jahrmarkt glich, gingen am Sonntag die Biertage zum Jubiläum von 525 Jahren Braurecht beim Grosch zu Ende. Unerwartet viele Besucher trotzten dem launischen Aprilwetter und feierten mit uns bei frisch gezapftem Bier und einem Unterhaltungsprogramm, das bunter kaum hätte sein können.

Dass das Wetter bei unserem Bierfest nur noch eine Nebenrolle spielt, hatte sich bereits herumgesprochen. Schließlich bietet die Halle in unserem Bierdepot genügend Raum für Unterhaltung und Gemütlichkeit, wie man sie sich von einem so großen Fest wünscht. Unsere Gäste genossen sichtlich die Darbietungen des Musikvereins Rödental und der singenden Mönche aus Lichtenberg, die sich selbst nicht so ganz ernst nehmen und ihr Motto „Ergo bibamus“ auf mitgebrachten Utensilien zur Schau stellen. Dass die nach eigener Namensgebung gerne „trinkenden Mönche“ aber auch hervorragend singen können, stellten sie gleich mehrfach unter Beweis.

Bürgermeister Marco Steiner freute sich besonders über den regen Zuspruch des Bierfests und auch darüber, dass er die oberfränkische Bierkönigin Christina Pollnick und den Präsidenten der Deutschen Lutherweg-Gesellschaft, Dr. Ekkehard Steinhäuser begrüßen durfte. Dieser revanchierte sich prompt und überreichte an Kerstin und Christof Pilarzyk einen stattlichen Wanderstab sowie den Pilgersegen für alle Wanderer, die beim Grosch, dem ersten gastronomischen Mitglied und Station am Lutherweg, Rast machen.

Weil Tradition und Heimatgefühl zu Oberfranken gehören wie der Deckel auf den Topf, werden diese Werte hierzulande auch gerne zur Schau getragen. Wie atemberaubend das aussehen kann, zeigten Annelinde und Rudi Rußwurm mit einer Modenschau für Groß und Klein. Die beiden bewiesen mit gekonnter Dramaturgie zwischen teils komödiantisch inszenierter Moderation und stilsicher gekleideten „Models von nebenan“ wieder einmal, dass sie sich aus gutem Grund mit Ihrem Landhausmode-Geschäft in Schwürbitz weit über die Region hinaus einen Namen gemacht haben.