Bockbieranstich: Do kümma ölla zamm!

Es gibt Events, da trifft man die ganze Welt. Gefühlt jedenfalls. So ein Event ist der Bockbieranstich beim Grosch, der traditionell am Mittwoch vor der Kirchweih stattfindet.

Auch als es gestern nach zwei Schlägen durch Bürgermeister Marco Steiner auf gut fränkisch „Ogezapft!“ hieß, kam die ganze bunte Truppe zum kleinen Oktoberfest im Bierhof vom Grosch zusammen. Studenten und Manager, Senioren und junge Erwachsene, Beamte, Angestellte und Unternehmer – sie alle feierten den Startschuss für die genussreiche kalte Jahreszeit bei dem ein oder anderen Krug vom neuen Bock.

Obwohl die Temperaturen heuer eher frühwinterlich als spätsommerlich waren, ging es wieder heiß her beim Bockbieranstich. Kein Wunder, denn Heizstrahler und große Schirme über dem gemütlichen Bierhof sorgten für ein Mikroklima, das es den Gästen leicht machte, ausgelassen zu feiern. Und denen wurde schnell warm ums Herz bei jedem Schluck der bernsteinfarbenen Spezialität mit stattlichen sieben Prozent Alkohol. Und so kam Volksfeststimmung auf, als im Bierhof des Braugasthofs Grosch der Bockbieranstich mit Leberkässemmeln, Hackfleischbroten und anderen zünftigen Brotzeiten zur Blasmusik vom Musikverein Rödental der erste Bock des Jahres aus den Fässern in die Krüge floss.