Der neue Bock ist da – und wurde ab dem ersten Fass schon kräftig gefeiert!

Der Bockbieranstich beim Grosch gehört zur Rödentaler Kirchweih wie der Deckel auf den Topf. Oder umgekehrt? Wenn es nämlich am Mittwoch Abend vor dem langen Kirchweih-Wochenende im Bierhof heißt „Azapft iss“, steht alles Kopf.

Schön mild war es draußen beim diesjährigen Bockbieranstich. Trotzdem oder vielleicht auch deshalb fanden etliche Besucher den Weg in den Grosch-Bierhof, um es sich beim neuen Bock und zünftigen Brotzeiten gemütlich zu machen. Schon vor dem eigentlichen Anstich waren sämtliche Stehtische rund um das sagenumwobene erste Fass besetzt. Und als Bürgermeister Marco Steiner pünktlich um kurz nach Sechs mit zwei Schlägen den köstlichen Trunk zum Laufen brachte, gab es reichlich Applaus aus dicht gefüllten Reihen.

Und denen wurde schnell warm ums Herz bei jedem Schluck der bernsteinfarbenen Spezialität mit um die sieben Prozent Alkohol. Wer zum Bockbieranstich beim Grosch kommt, kann viele Gründe haben. Der beste Grund ist natürlich der Bock selbst, ein magisch leuchtendes, bernstein-kupferfarbenes Starkbier mit feinperliger Kohlensäure und sahnigem Schaum. Er bietet Aromen von Karamell-Bonbon und Nuancen einer frisch gemähten Blumenwiese. Sein vollmundiger Geschmack hält bis in den hopfenbetonten Abgang an und entfaltet ein angenehmes Wärmegefühl. Der ideale Begleiter zur fränkischen Küche und zu einem schokoladigen Dessert.

Längst hat es sich aber auch herumgesprochen, dass man beim Bockbieranstich eine Menge Leute trifft, die man lange nicht gesehen hat oder einfach gerne trifft. Der Bierhof vom Grosch ist dann auch ein Lieblingsort für die Prominenz, für Sportler und viele Originale, die ihren unterhaltsamen Beitrag zur großen Sause leisten. Und so kam auch diesmal schnell Volksfeststimmung auf, als im Bierhof des Braugasthofs Grosch der Bockbieranstich mit Leberkässemmeln, Hackfleischbroten und anderen Brotzeiten zur Blasmusik vom Musikverein Rödental der erste Bock des Jahres gefeiert wurde. Sogar zum ein oder anderen Tänzchen haben sich so manche Gäste hinreißen lassen, woran zweifellos auch die geübten Instrumentalisten des Musikvereins mit einem einladenden Repertoire ihren Anteil hatten.

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